Werte für alle
Toleranz, Respekt, Rücksichtnahme, Höflichkeit, Fleiß, Disziplin und Pünktlichkeit gelten für alle und werden allen vermittelt.
evangelisch + katholisch
Wir „kokoRUxen“!
kokoRU heißt konfessionell-kooperativer Religionsunterricht: Evangelische und katholische Schülerinnen und Schüler lernen gemeinsam. „kokoRUxen“ ist dafür unser eigenes, neues Wort.
Zwei Farben, ein Unterricht
Dr. Hilke Achten-Rieske, Fachvorsitz ev. Religionslehre
Themen aus deinem Leben
Oft geht es um Fragen aus deinem Alltag. Dazu suchen wir Bezüge zu Religion und Kirche.
Wimmelbild
Guck dir das Bild genau an. Wo findest du Szenen oder Dinge, die etwas mit Religion zu tun haben? Religion und Kirche begegnen dir überall im Alltag: auf der Straße, beim Bäcker, im Kindergarten, in Schulen, Buchhandlungen, Krankenhäusern …
Werte
Toleranz, Respekt, Rücksichtnahme, Höflichkeit, Fleiß, Disziplin und Pünktlichkeit gelten für alle und werden allen vermittelt.
Am Beispiel Jesu Christi geht es um Fragen wie Lebensschutz, Frieden und soziale Gerechtigkeit, Schuld und Vergebung. Du lernst, dein Urteil zu begründen.
Aktive Nächstenliebe: Schülerinnen und Schüler bringen sich in Schulprojekten ein, zum Beispiel im Nachhilfe-Projekt oder bei der Streitschlichtung (Mediation).
Unterricht in Praktischer Philosophie wird weltanschaulich neutral erteilt – auch für Nicht- und Andersgläubige.
Fachkonferenz Katholische und Evangelische Religion
Glaube will nicht nur im Alltag gelebt, sondern auch gefeiert werden. Den Schulgottesdienst gestalten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam – eine Einladung, den Glauben in Gemeinschaft zu erleben.

Das Team
Von links: Frau Dr. Achten-Rieske, Frau Wulkesch, Frau Berkemeier, Frau Mommerz, Frau Kutschke, Frau Sibom
Nach einer Schweigeminute der ganzen Schulgemeinde für alle Opfer des Terrors hatte die Fachschaft evangelischer Religionsunterricht Gesprächsbedarf. Deshalb fand am 17.11.2023 in der Bibliothek ein besonderes Gespräch statt.
Zu Gast waren Rania Al-Khatib, eine Muslima mit palästinensischen Wurzeln, die ehrenamtlich als muslimische Notfallseelsorgerin arbeitet, und Dr. Uwe Rieske, unter anderem Kriseninterventionstrainer, der das Gespräch moderierte.
Ziel des interreligiösen und interkulturellen Gesprächs waren Information, Differenzierung und Positionsfindung: eigene Unsicherheiten abbauen und Aussagen von Schülerinnen und Schülern verständnisvoll und konstruktiv im Unterricht aufnehmen.
Frau Al-Khatib betonte, wie wichtig es ist, Emotionen wahrzunehmen, ohne sie zu übernehmen, und eher beobachtend als wertend zu sein. Es helfe Schülerinnen und Schülern, wenn man sie ernst nimmt und mit ihnen über ihre Meinung und ihren Glauben ins Gespräch geht. Sie betonte auch den Unterschied zwischen Hamas und Palästinensern.
Deutlich wurde: Die Schule distanziert sich von allen judenfeindlichen, pauschalisierenden Äußerungen – und erkennt, dass solche Äußerungen oft Ausdruck von Ohnmacht und Identitätssuche sind, dem Raum gegeben werden sollte.
Das Kollegium war sehr dankbar für das Gespräch, in dem Fragen und Zweifel Raum fanden und Lösungsansätze diskutiert wurden.



Dr. Hilke Achten-Rieske, Fachvorsitz ev. RU