Verbunden ohne Worte – Ein besonderer Theaterbesuch der Klassen 7a und 7b 

 

Die Klassen 7a und 7b erlebten am Montag, den 17.11., zusammen mit ihren Lehrer:innen Frau Kluwe, Frau Souleimann, Herrn Link und Herrn Weber einen ganz besonderen Vormittag im Theater Marabu. In „Silent Calling“ standen zwei Performer und eine Performerin auf der Bühne, die mit einer beeindruckenden Mischung aus Hip-Hop, Ballett, Funk und Contact Impro ihre Geschichte erzählten – ganz ohne Worte, nur mit Bewegung, Rhythmus und Ausdruck.

Schon nach wenigen Minuten waren die Schülerinnen und Schüler nicht mehr nur Zuschauer, sondern mitten im Geschehen. Sie steuerten die Performerinnen und Performer über Soundregler, probierten selbst einzelne Tanzschritte aus und wurden in ihren Bewegungen gespiegelt. Dadurch wurden sie selbst Teil der Performance und erfuhren unmittelbar, wie Körper, Musik und Reaktionen miteinander verschmelzen können.

Besonders intensiv war der Moment, in dem die Jugendlichen – ohne viel Vorbereitung – etwas Persönliches über sich erzählten. Parallel dazu wurde immer wieder die geloopte Frage in den Raum gestellt: „Womit bist du verbunden?“ Diese Frage blieb hängen und brachte viele ins Nachdenken: über sich selbst, über Beziehungen, über Verbundenheit und darüber, wie man all das ausdrücken kann, ohne ein einziges Wort zu sprechen.

Die Mischung aus unterschiedlichsten Tanzstilen, direkter Interaktion und emotionaler Offenheit machte die Performance für viele zu einem echten Highlight. Ein Schüler brachte es begeistert auf den Punkt: Das sei „das beste Theater, das wir je als Klasse besucht haben“.

In den kommenden Wochen folgt ein theaterpädagogischer Workshop an der Schule, in dem ein Theaterpädagoge des Theater Marabu mit den Klassen weiterarbeitet. Die Jugendlichen werden dort Bewegungen, Ausdrucksformen und eigene kleine Szenen entwickeln – eine perfekte Fortsetzung dieses inspirierenden Theatererlebnisses.